U

Suche

Loading cart

Poker beendet: Duren unterschreibt Top-Deal! 13 Milliarden für neue NBA-Franchise| NBA-News

Jalen Duren unterschreibt nach langem Hin und Her bei den Detroit Pistons. Die neue Las-Vegas-Franchise wird bis zu 13 Millionen Dollar kosten.

Kijanusch Holz

2. Oktober 2026

 

Duren unterschreibt doch 

 

Die Detroit Pistons und Jalen Duren haben ihren monatelangen Vertragspoker beendet. Wie Berater Chafie Fields gegenüber ESPN bestätigte, unterschreibt der Center einen voll garantierten Fünfjahresvertrag über 200 Millionen Dollar. 

Duren nahm das Angebot rund 90 Minuten vor Ablauf der Qualifying-Offer-Frist an. Bis dahin hätte er auch das einjährige Engagement über 9,6 Millionen Dollar unterschreiben können. Der Center wäre dann im kommenden Sommer als unrestricted Free Agent auf den Markt gegangen. 

Die Verhandlungen stockten in den vergangenen Monaten, da der 22-Jährige auf einen Maximalvertrag über bis zu 287 Millionen Dollar gedrängt hatte. Er blieb dabei Medientag und Trainingsauftakt fern, während er seine Optionen abwog. Detroits frühere Offerten lagen laut Medienberichten zwischen 170 und 190 Millionen. Gestrichen wurde zudem eine umstrittene Gewichtsklausel, an der sich die Gespräche laut The Athletic ebenfalls aufgehängt hatten.

Ganz beruhigt sein kann Detroit trotzdem nicht. Ab dem 15. Januar darf der Big Man getradet werden. Es bleibt offen, ob Duren die Streitereien abhakt oder bei erster Gelegenheit einen Wechsel fordert.

 

 

Jordan-Trikot bricht Rekord

 

Ein Trikot von Michael Jordan ist für 12,3 Millionen Dollar versteigert worden, so viel wie nie zuvor für ein NBA-Jersey. Das weiße Bulls-Trikot mit der Nummer 23 trug Jordan in Spiel drei der Finals 1998 gegen die Utah Jazz. Damals deklassierte das Team um MJ die Jazz mit 96:54 und ging in der Serie 2:1 in Führung. Am Ende stand mit dem 4:2 Chicagos sechster Titel. Es war Jordans letzte Saison bei den Bulls, die gemeinhin als „The Last Dance“ bekannt ist.

Den bisherigen NBA-Auktionsrekord hielt Jordan selbst: Sein Trikot aus Spiel eins derselben Serie hatte 2022 10,1 Millionen Dollar eingebracht. Vom sportübergreifenden Rekord bleibt aber auch der sechsfache Champion weit entfernt. Ein Trikot von Baseball-Legende Babe Ruth aus der World Series 1932 erzielte 2024 rund 24,1 Millionen Dollar.

 

 

Dreizehn Milliarden für Las Vegas?

 

Die NBA steht offenbar kurz davor, den Zuschlag für ihr geplantes Expansionsteam in Las Vegas zu vergeben. Wie ESPN-Insider Shams Charania berichtet, sollen Franchise und neue Arena zusammen mindestens 12 bis 13 Milliarden Dollar kosten.

Drei Gruppen sind noch im Rennen: Walmart-Erbin Nancy Walton Laurie und ihr Ehemann Bill Laurie, einst Besitzer der St. Louis Blues; der kanadische Milliardär Steve Apostolopoulos mit Ex-Bucks-Miteigentümer Marc Lasry; sowie Golden-Knights-Boss Bill Foley, der sich mit dem früheren Suns-Eigentümer Jerry Colangelo zusammengetan hat.

Laut ESPN soll die Vergabe in Las Vegas vor der in Seattle erfolgen. Dort ist schon eine Spielstätte vorhanden, in Vegas sind dagegen die Gebote höher und die Arenafrage komplexer. Wer leer ausgeht, könnte anschließend in der anderen Stadt mitbieten und auch dort den Preis treiben. Bis Jahresende sollen beide neuen Teams ein formelles Genehmigungsverfahren durchlaufen. Frühestens zur Saison 2028/29 könnten sie die Liga auf 32 Franchises erweitern.

 

Russell nach Shanghai

 

D'Angelo Russell setzt seine Karriere in China fort. Der 30-Jährige unterschreibt bei den Shanghai Sharks einen Einjahresvertrag, wie die chinesische Liga CBA bekannt gab. Wenige Tage zuvor hatten ihn die Memphis Grizzlies entlassen.

Damit endet vorerst eine zuletzt holprige NBA-Laufbahn. In der Vorsaison kam Russell in 26 Spielen für die Dallas Mavericks auf 10,2 Punkte und 4,0 Assists, ehe ihn die Mavs an der Trade-Deadline nach Washington abgaben. Für die Wizards lief er kein einziges Mal auf. Im Sommer zog er seine Spieleroption und wurde nach Memphis weitergereicht, wo er ebenfalls ohne Einsatz blieb. 

D-Lo ist damit der nächste Veteran, der China einem Platz am Ende einer NBA-Bank vorzieht. Prominente Gesellschaft bekommt Russell mit JaVale McGee, der ebenfalls in Shanghai unterschrieb. Vergangene Saison spielte er für die Beijing Ducks, die im Halbfinale ausgerechnet an den Sharks scheiterten.

 

 

Wilson stoppt Clarks Fever

 

Die Las Vegas Aces stehen im Halbfinale der WNBA-Playoffs. Der Titelverteidiger gewann das entscheidende dritte Spiel der Erstrundenserie gegen die Indiana Fever mit 94:83. Überragend war A'ja Wilson mit 36 Punkten und zehn Rebounds bei 11 von 18 Würfen aus dem Feld.

Caitlin Clark, Star der Fever, startete stark und erzielte allein im ersten Viertel elf Punkte, danach kamen jedoch nur noch sieben hinzu. Auch als Team blieb Indiana von außen kalt, obwohl sie in der Regular Season die beste Dreierquote der Liga hatten. Kelsey Mitchell brachte Indiana drei Minuten vor Schluss per Dreier zwar noch auf zwei Punkte heran, doch die Aces antworteten mit einem 12:3-Lauf.

Im Halbfinale wartet nun der Sieger der Serie zwischen den Golden State Valkyries und den Dallas Wings. Für Indiana endet die Saison wie im Vorjahr an den Aces, damals hatte Clark verletzt zusehen müssen.

 

 

Quellen: Basketball-World.News, BasketNews, ESPN, Spox, Sky Sport, sport.de, The Athletic, Yahoo Sports

 

Fotocredit: Getty Images

Kijanusch Holz

Weitere Artikel