Kawhi bleibt langfristig in Toronto
Kawhi Leonard und die Toronto Raptors haben sich auf eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre und 115 Millionen Dollar geeinigt. Dazu kommt eine Spieleroption für die Saison 2028/29. Leonard nimmt dafür rund elf Millionen Dollar weniger mit, als er maximal hätte verdienen können und gibt Toronto damit mehr finanziellen Spielraum.
Leonard hat laut ESPN zudem vor, seine Karriere in Toronto zu beenden. Mit dem neuen Vertrag ist er dort jetzt mindestens bis 2028 gebunden.
In seiner ersten Zeit in Toronto führte der Small Forward das Team 2019 zur ersten Meisterschaft der Franchise und wurde Finals-MVP. In der vergangenen Saison legte der inzwischen 35-Jährige für die Clippers im Schnitt 27,9 Punkte in 65 Partien auf.
Hield wechselt nach Charlotte
Wie wir bereits berichtet haben, bahnte sich ein Trade um Buddy Hield und Dorian Finney-Smith an. Nun ist es offiziell, Hield und Ryan Nembhard wechseln zu den Charlotte Hornets, Finney-Smith geht zu den Atlanta Hawks.
Für die Hornets kommt damit vor allem ein erfahrener Schütze. Hield erzielte vergangene Saison zwar nur 7,6 Punkte im Schnitt und traf 34,9 Prozent seiner Dreier – beides Karriere-Tiefstwerte. Seine Karriere-Dreierquote liegt allerdings bei 39,5 Prozent. In Charlotte trifft er auf Dennis Schröder und soll vor allem für Shooting und mehr Tiefe im Backcourt sorgen.
Batum beendet NBA-Karriere
Nicolas Batum beendet seine Karriere nach 18 Jahren in der NBA. Der 37-jährige Franzose verkündete seinen Rücktritt in einem Video mit seinem Sohn. Insgesamt kommt Batum auf 1.205 NBA-Spiele für Portland, Charlotte, die Clippers und Philadelphia.
Batum war vor allem als vielseitiger Verteidiger und guter Distanzschütze bekannt. In seiner Karriere kam er auf 9,6 Punkte, 4,7 Rebounds und 3,0 Assists im Schnitt. Mit Frankreich gewann er bei den Olympischen Spielen 2021 und 2024 jeweils Silber und beendete seine Nationalmannschaftskarriere bereits vor zwei Jahren.
Viel Unklarheit um NBA Europe
Bei der geplanten NBA Europe sind weiterhin einige Details offen. Die Liga soll 2027 mit 16 Teams starten, doch Teilnehmer, Spielmodus und die genaue Zusammenarbeit mit der EuroLeague sind noch nicht geklärt. Auch die bereits berichtete mögliche Übernahme der EuroLeague durch die NBA steht weiterhin im Raum. Auch BBL-Chef Stefan Holz äußerte sich vor Journalisten kritisch zu der aktuellen Lage: “Die NBA Europe ist der Elefant im Raum. Ich weiß auch nicht viel mehr als ihr. Es gibt noch mehr offene Fragen als Antworten.”
Anfang Oktober soll es weitere Gespräche zwischen NBA und EuroLeague geben. Dabei könnte sich zeigen, wie die beiden Wettbewerbe künftig miteinander verbunden werden – oder ob die NBA Europe am Ende doch ein eigenständiges Projekt bleibt.
Duren will mehr als 200 Millionen
Bei Jalen Duren und den Detroit Pistons bleibt die Situation offen. Detroit soll sein Angebot inzwischen auf fünf Jahre und 200 Millionen Dollar erhöht haben. Duren hat das Angebot aber offenbar weiterhin nicht akzeptiert. Dabei spielen wohl auch die Verträge der Thompson-Brüder eine Rolle: Amen bekommt von Houston 208 Millionen Dollar, Ausar unterschrieb in Detroit für 155 Millionen. Duren soll deshalb mehr als die 200 Millionen verlangen.
Damit wird eine Zukunft des All-Stars in Detroit immer fraglicher. Neben den bereits bekannten Kings sollen inzwischen auch die Bucks und weitere Teams Interesse zeigen. Duren könnte ebenfalls sein Qualifying Offer annehmen und im kommenden Sommer als Unrestricted Free Agent auf den Markt gehen.
Quellen: Basketball-World.News, espn.com, spox.com
Fotocredit: IMAGO / Eibner

