WNBA-Stars bereit für WM
Der deutsche WM-Kader wird immer konkreter. Mit Leonie Fiebich ist inzwischen auch die letzte WNBA-Spielerin zum Team gestoßen. Gleichzeitig hat Bundestrainer Olaf Lange zwei weitere Spielerinnen gestrichen: Laura Zolper und Alina Hartmann. Damit sind noch 13 Spielerinnen im Aufgebot – bis zum finalen 12er-Kader fehlt also nur noch eine Entscheidung.
Das große Fragezeichen bleibt dabei Nyara Sabally. Die Centerin entwickelt sich laut Bundestrainer Lange sehr gut, nachdem sie zuletzt mit einer Verletzung zu kämpfen hatte. Ob es allerdings bereits für einen Einsatz zum WM-Auftakt reicht, ist weiterhin offen.
Für Deutschland geht es am Freitag gegen Spanien los. Danach warten Japan und Mali. Mit Fiebich und möglicherweise Sabally könnten also kurz vor dem Turnier noch zwei wichtige Verstärkungen zum Team stoßen.
Curry spricht über Zukunft
Stephen Curry hat sich zu seiner Zukunft geäußert – und dabei ziemlich deutliche Worte gefunden. Der 38-Jährige möchte seine Karriere dort beenden, wo sie 2009 begonnen hat: bei den Golden State Warriors. Laut Curry steht für ihn außer Frage, dass er den Rest seiner Karriere in Golden State verbringen möchte.
Noch unterschrieben ist allerdings nichts. Curry ist inzwischen berechtigt, eine neue Vertragsverlängerung über zwei Jahre und bis zu 136,7 Millionen Dollar abzuschließen. Sein aktueller Vertrag läuft nach der kommenden Saison aus.
Zeitdruck verspürt der Superstar dabei offenbar nicht. Curry will die Vertragsfrage zum richtigen Zeitpunkt klären und sich zunächst auf die neue Saison konzentrieren. Für die Warriors dürfte die Richtung aber klar sein: Alles spricht dafür, dass ihre größte Franchise-Legende ihre Karriere auch in Golden State beendet.
Palästina stellt Punkterekord auf
Palästina hat in der Qualifikation zum FIBA Asia Cup 2029 einen historischen Sieg eingefahren. Gegen die Malediven setzte sich das Team mit 168:78 durch. Schon zur Halbzeit lag Palästina mit 84:35 deutlich vorne, anschließend wurde der Vorsprung weiter ausgebaut.
Mit 168 erzielten Punkten und einer Differenz von 90 Zählern stellte Palästina gleich zwei neue Bestmarken in der Geschichte der Asia-Cup-Qualifikation auf. Insgesamt fielen 246 Punkte – ebenfalls ein neuer Rekord. Topscorer war Tamer Habash mit 22 Punkten. Durch den Sieg zieht Palästina zudem in die zweite Qualifikationsrunde ein.
Rückkehr von Publikumsliebling in die NBA
Tacko Fall ist zurück! Der 2,29 Meter große Center hat bei den Philadelphia 76ers einen Vertrag für das Training Camp unterschrieben. Der 30-Jährige ist vor allem durch seine Zeit bei den Boston Celtics bekannt und könnte jetzt tatsächlich vor seinem NBA-Comeback stehen.
Ganz sicher ist der Kaderplatz allerdings noch nicht. Fall bekommt – genauso wie Jameer Nelson Jr. und Saint Thomas – lediglich einen ungarantierten Exhibit-10-Vertrag. Heißt: Die drei müssen sich im Training Camp empfehlen und um einen festen Platz im Kader oder einen Two-Way-Vertrag kämpfen.
Für Fall ist es trotzdem eine spannende Chance. Der Publikumsliebling könnte mit seiner enormen Größe für zusätzliche Tiefe auf der Center-Position sorgen.
Russische Spieler vor internationalem Comeback
Die FIBA macht den Weg für russische und weißrussische Basketballer zurück auf die internationale Bühne frei. Mit sofortiger Wirkung dürfen Spieler, Trainer und weitere Offizielle wieder an FIBA-Wettbewerben teilnehmen. Damit könnten russische Profis künftig auch wieder in Wettbewerben wie der Basketball Champions League oder dem FIBA Europe Cup auflaufen.
Bei den Nationalmannschaften gibt es allerdings noch keine endgültige Entscheidung. Russland und Belarus dürfen mit ihren Teams vorerst weiterhin nicht an FIBA-Wettbewerben teilnehmen. Ob sich das ebenfalls ändert, will die FIBA im Dezember entscheiden.
Die Richtung scheint dabei aber klar: Die FIBA will gemeinsam mit dem IOC und weiteren Sportverbänden die Voraussetzungen für eine mögliche Rückkehr der Teams klären. Damit könnte Russland nach mehreren Jahren des Ausschlusses tatsächlich vor einem Comeback im internationalen Basketball stehen.

