Lange war spekuliert worden, wie es für den jungen Point Guard von ALBA Berlin weitergeht. Nehmen ihn die New York Knicks, die Kayil an 39. Stelle gedraftet hatten, direkt in den Kader auf? Bleibt er in seiner Heimatstadt Berlin? Oder kehrt der 20-Jährige nach Serbien zu Mega Basket zurück, wo er noch bis 2027 unter Vertrag stand?
Das Rennen machte am Ende ALBA Berlin. Wie das Hamburger Abendblatt zuerst berichtete, hat sich der deutsche Meister mit Kayil auf einen Fünfjahresvertrag bis 2031 geeinigt. Dafür zahlen die Berliner eine Ablösesumme an Mega Basket. In der vergangenen Saison war Kayil lediglich von dem serbischen Klub ausgeliehen. Über die Vertragsdetails sowie die Höhe der Ablöse ist nichts bekannt.
Wichter Baustein für ALBA
Für ALBA ist die feste Verpflichtung ein wichtiger Coup. Kayil absolvierte in der vergangenen Spielzeit 65 Pflichtspiele für die Berliner und legte dabei im Schnitt 12,2 Punkte sowie 3,6 Assists auf. Mit ALBA gewann der Guard zudem die erste Meisterschaft seit vier Jahren. Im entscheidenden fünften Finalspiel gegen den FC Bayern steuerte Kayil zehn Punkte bei.
„Die letzte Saison war super erfolgreich und hat mir total viel Spaß gemacht – deshalb freue ich mich umso mehr, weiter in Berlin zu bleiben. Ich kann es kaum erwarten, wieder loszulegen und da anzuknüpfen, wo wir aufgehört haben. Die NBA ist und bleibt mein großer Traum – und ALBA ist für mich genau der richtige Ort, um diesen Weg weiterzugehen. Der Club hat mir bereits geholfen, die entscheidenden Schritte in diese Richtung zu machen. Ich bin einfach froh und dankbar, wieder in dieser unglaublichen Umgebung zu sein.“ – Jack Kayil über seine Verlängerung (Quelle: albaberlin.de)
Auch in der Summer League zeigte der Knicks-Draftpick gute Ansätze. In vier Partien kam er durchschnittlich auf 8,8 Punkte, 3,0 Rebounds, 3,5 Assists und 1,8 Steals. Der sofortige Sprung in die NBA bleibt für Kayil vorerst aus. Stattdessen soll er in Berlin weiter Spielpraxis sammeln und seine Entwicklung fortsetzen. Eine spätere Rückkehr in die stärkste Basketballliga der Welt bleibt allerdings weiterhin möglich.
Stand der Daten: 7. August 2026, Fotocredit: IMAGO/camer4+

