Love vor Rückkehr nach Minnesota?
Ein Comeback von Kevin Love zu den Minnesota Timberwolves wird offenbar konkreter. Laut The-Athletic-Insider Jon Krawczynski besteht auf beiden Seiten Interesse an einer Reunion. Love sei demnach offen für Minnesota, auch die Timberwolves könnten sich eine Verpflichtung des 37-Jährigen vorstellen.
Für Love wäre es eine besondere Rückkehr an den Ort, an dem seine NBA-Karriere begann. Die Timberwolves wählten ihn 2008 an fünfter Stelle im Draft aus und Love verbrachte seine ersten sechs NBA-Saisons in Minnesota. In dieser Zeit entwickelte er sich zum dreimaligen All-Star und zweimaligen All-NBA-Spieler, bevor er 2014 zu den Cleveland Cavaliers getradet wurde.
Sportlich könnte Love vor allem mit seiner Erfahrung helfen. Minnesota hat aktuell noch einen freien Kaderplatz und könnte im Frontcourt zusätzliche Tiefe gebrauchen. Nach seiner Zeit in Cleveland, Miami und zuletzt Utah könnte ein erneutes Auflaufen zu den Timberwolves damit gleichzeitig ein runder Abschluss für die Karriere des Power Forward sein.
Deutschland spielt um den Einzug in die nächste Runde
Die deutschen Basketballerinnen stehen vor ihrem letzten Gruppenspiel bei der Heim-WM. Nach der deutlichen 53:83-Niederlage gegen Spanien zum Auftakt folgte gegen Japan die passende Reaktion: Deutschland setzte sich mit 74:58 durch und holte damit den ersten Sieg im Turnier.
Damit ist vor dem letzten Gruppenspiel gegen Mali weiterhin alles offen. Mali überraschte am zweiten Spieltag mit einem 82:73-Sieg gegen Spanien und hat damit ebenfalls noch Chancen auf die nächste Runde. Deutschland trifft heute um 17:50 Uhr auf die Afrikanerinnen.
Für die deutsche Mannschaft geht es dabei um eine möglichst gute Ausgangsposition für die K.-o.-Runde - im schlimmsten Fall aber auch um das Weiterkommen selbst. Ein Sieg gegen Mali garantiert Deutschland den Einzug in die nächste Runde. Gewinnt gleichzeitig Japan gegen Spanien, würde Deutschland sogar Gruppensieger werden und direkt ins Viertelfinale einziehen. Bei einem deutschen Sieg und einem spanischen Erfolg gegen Japan beendet die DBB-Auswahl die Gruppe auf Platz zwei und muss über die Play-ins ins Viertelfinale.
Auch bei einer Niederlage gegen Mali ist Deutschland nicht automatisch ausgeschieden: Gewinnt Spanien gegen Japan, würde Deutschland als Gruppendritter ebenfalls die Play-ins erreichen. Verliert Deutschland gegen Mali und gewinnt Japan gegen Spanien, wäre die WM für die Gastgeberinnen dagegen beendet.
Mehrere Teams wollten Simmons
Ben Simmons hatte bei seiner NBA-Rückkehr offenbar mehrere Optionen. Wie Bleacher Report unter Berufung auf verschiedene Insider berichtet, waren neben den Sacramento Kings auch die New York Knicks, Golden State Warriors und Minnesota Timberwolves an dem dreimaligen All-Star interessiert. Am Ende entschied sich Simmons jedoch für Sacramento und unterschrieb dort einen Einjahresvertrag über 3,5 Millionen US-Dollar.
Für Simmons bedeutet der Vertrag die Rückkehr in die NBA nach einem Jahr Pause. Der 30-Jährige hatte die komplette Saison 2025/26 aufgrund anhaltender Rückenprobleme verpasst. In diesem Sommer arbeitete er an seinem Comeback und überzeugte die Kings unter anderem bei einem privaten Workout. Bei den Kings soll er vor allem als Backup für Rookie-Point-Guard Darius Acuff Jr. eingeplant sein.
Damit bekommt Simmons nun die Chance, nach schwierigen Jahren wieder regelmäßig NBA-Basketball zu spielen. In seiner bisherigen Karriere kommt der ehemalige Nummer-eins-Pick auf durchschnittlich 13,1 Punkte, 7,4 Rebounds und 7,2 Assists pro Spiel.
Engelbert hört als WNBA-Commissioner auf
Cathy Engelbert wird ihren Posten als Commissioner der WNBA zum Ende des Jahres aufgeben. Die 61-Jährige steht seit 2019 an der Spitze der Liga und war die erste offizielle Commissioner in der Geschichte der WNBA. Ihr Rücktritt wird zum 31. Dezember 2026 wirksam.
Engelberts Amtszeit war von einem deutlichen Wachstum der Liga geprägt. Unter ihrer Führung wurde die WNBA von zwölf auf 18 Teams bis 2030 erweitert. Zudem wurden neue Medienrechte und Tarifverträge mit deutlich besseren finanziellen Bedingungen für die Spielerinnen ausgehandelt. Der neue TV-Vertrag bringt der Liga über elf Jahre rund 3,1 Milliarden US-Dollar ein, während im neuen CBA erstmals Spielerverträge mit einem Wert von mehr als einer Million Dollar möglich wurden.
Gleichzeitig war Engelbert nicht frei von Kritik. Besonders im Umgang mit den Spielerinnen und während der Verhandlungen über den neuen Tarifvertrag wurde ihre Führung teilweise kritisch gesehen. Dennoch gilt ihre Amtszeit insgesamt als eine Phase des grundlegenden Wandels für die WNBA.
Wer Engelbert als Commissioner nachfolgen wird, ist bislang offen. Die Suche nach einem Nachfolger soll noch in diesem Monat beginnen.
Durant äußert sich über Karriereende
Kevin Durant beschäftigt sich zunehmend mit der Frage, wie lange seine NBA-Karriere noch weitergehen wird. Der 37-Jährige steht vor seiner 20. Saison und spricht dabei auch über den Rücktritt seines langjährigen Weggefährten Russell Westbrook. Dessen Karriereende habe ihn besonders getroffen, erklärte Durant in der Interviewserie „Boardroom Talks“.
Durant und Westbrook spielten zwischen 2008 und 2016 gemeinsam für die Oklahoma City Thunder. Für Durant sei Westbrook der erste enge Weggefährte aus seiner Anfangszeit in der NBA, der seine Karriere beendet habe. Dadurch sei ihm noch einmal bewusst geworden, dass auch seine eigene Laufbahn irgendwann zu Ende gehen wird. „Bald bin ich dran“, sagte Durant.
Einen konkreten Zeitpunkt für seinen Rücktritt nannte der Superstar allerdings nicht. Durant betonte vielmehr, dass er sich weiterhin in der Lage sehe, auf höchstem Niveau mitzuhalten. Gleichzeitig habe er seinen Frieden damit geschlossen, dass das Ende seiner Karriere näher rückt. Bis dahin wolle er weiterspielen und alles geben, solange es körperlich möglich ist. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2028.
Quellen: Basketball-World.News, espn.com, spox.com, bleacherreport.com, sport.de
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