DBB-Herren siegen, Damen unterliegen knapp
Die deutschen Nationalmannschaften haben beim Double Header in Köln unterschiedliche Ergebnisse eingefahren. Während die DBB-Damen ihr letztes Testspiel vor der Heim-WM knapp gegen die Türkei verloren, feierten die Herren einen erfolgreichen Start in die zweite Runde der WM-Qualifikation.
Die Mannschaft von Bundestrainer Olaf Lange musste sich der Türkei mit 62:63 geschlagen geben. Deutschland führte zur Halbzeit noch mit zehn Punkten, konnte den Vorsprung nach der Pause aber nicht verteidigen. Damit endet die Vorbereitung auf die Heim-WM mit drei Niederlagen aus drei offiziellen Tests. Zum WM-Auftakt wartet am 4. September Spanien.
Besser lief es anschließend bei den Herren. Der amtierende Welt- und Europameister setzte sich mit 99:83 gegen die Niederlande durch und feierte damit einen gelungenen Auftakt in die WM-Qualifikation.
Für einen emotionalen Moment sorgte dabei Johannes Voigtmann. Der 33-Jährige wurde vor dem Spiel offiziell aus der Nationalmannschaft verabschiedet und beendet nach elf Jahren seine Karriere im DBB-Team. Voigtmann absolvierte 128 Länderspiele und feierte mit Deutschland 2023 den Weltmeistertitel sowie 2025 die Europameisterschaft.
Für die Herren geht es bereits am Sonntag mit dem nächsten Qualifier in Polen weiter. Die Damen richten ihren Fokus dagegen nun voll auf die Heim-WM in Berlin.
Kuminga entscheidet sich für Minnesota
Jonathan Kuminga hat eine neue NBA-Heimat gefunden. Der 23-Jährige unterschreibt bei den Minnesota Timberwolves einen Zweijahresvertrag über 12,4 Millionen Dollar. Im zweiten Vertragsjahr besitzt der Forward eine Spieleroption.
Damit endet eine lange Hängepartie für den ehemaligen Warriors-Spieler. Kuminga war nach dem Auslaufen seines Vertrags einer der interessantesten noch verfügbaren Free Agents und wurde unter anderem mit den Los Angeles Lakers, Cleveland Cavaliers und Sacramento Kings in Verbindung gebracht.
In Minnesota dürfte Kuminga direkt eine wichtige Rolle übernehmen und voraussichtlich neben Anthony Edwards, LaMelo Ball, Jaden McDaniels und Rudy Gobert in der Starting Five stehen. Der Forward bringt vor allem Athletik und Scoring mit und könnte dem jungen Wolves-Kern eine zusätzliche offensive Option geben.
Für Kuminga ist der Wechsel gleichzeitig eine Chance auf einen Neustart. Nach fünf NBA-Jahren und zuletzt einer eher unruhigen Vertragssituation bekommt er in Minnesota nun die Möglichkeit, sich langfristig eine größere Rolle zu erarbeiten.
Mathurin geht nach New orleans
Bennedict Mathurin hat ein neues Team gefunden. Der 24-Jährige wechselt zu den New Orleans Pelicans und unterschreibt dort einen Zweijahresvertrag über 16 Millionen Dollar. Im zweiten Vertragsjahr besitzt der Guard eine Spieleroption.
Der Wechsel kommt etwas überraschend, denn Mathurin stand zuletzt bei den Los Angeles Clippers und war dort Restricted Free Agent. Die Clippers hatten ihm zunächst ein Qualifying Offer über 8,8 Millionen Dollar angeboten, zogen dieses aber zurück und machten damit den Weg für den Wechsel nach New Orleans frei.
Mathurin wurde 2022 an sechster Stelle von den Indiana Pacers gedraftet und spielte dort dreieinhalb Jahre. Im vergangenen Februar wechselte er schließlich zu den Clippers. In der vergangenen Saison kam er teamübergreifend auf die besten Werte seiner bisherigen Karriere: 17,6 Punkte, 5,4 Rebounds und 2,4 Assists pro Spiel.
In New Orleans soll Mathurin nun eine wichtige Rolle im Neuaufbau übernehmen. Mit seinem Scoring und seiner Athletik könnte er vor allem von der Bank für zusätzliche offensive Gefahr sorgen.
Griffin wird zum Late-Night-Host
Blake Griffin startet nach seiner NBA-Karriere ein neues Kapitel und wird zum Late-Night-Host. Der sechsmalige All-Star bekommt mit „The Stepback with Blake Griffin“ seine eigene wöchentliche Sportsendung.
Das Format entsteht in Zusammenarbeit mit Amazon, YouTube und Wondery und soll vor einem Live-Publikum aufgezeichnet werden. Griffin will darin aktuelle und kontroverse Themen aus der Sportwelt kommentieren – unter anderem Sportwetten, NIL, Schiedsrichterentscheidungen und die zunehmende Hot-Take-Kultur.
Griffin ist dabei längst nicht mehr neu im Mediengeschäft. Der 37-Jährige arbeitet bereits als NBA-Analyst für Amazon und war in der Vergangenheit unter anderem bei „Saturday Night Live“ und „The Simpsons“ zu sehen.
Seine neue Show soll am 20. Oktober starten – pünktlich zum Beginn der neuen NBA-Saison. Neue Folgen sollen anschließend jeden Dienstag auf Prime Video und YouTube erscheinen. Griffin selbst vergleicht das Format mit „The Daily Show“ und „Last Week Tonight“ und will dabei Sport mit Comedy verbinden.

